BU-Antrag abgelehnt
BU-Antrag abgelehnt? So fechten Sie die Ablehnung erfolgreich an
Ihr Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente wurde abgelehnt – doch das muss nicht das letzte Wort sein. Rund 51 % aller Ablehnungen beruhen darauf, dass der Versicherer den BU-Grad unter 50 % ansetzt, weitere 12 % auf angebliche Falschangaben bei Vertragsschluss. Die Erfolgsquote bei anwaltlicher Gegenwehr liegt bei 60–80 %. Als Fachanwälte für Versicherungsrecht in Augsburg wissen wir, wie Sie Ihre BU-Rente durchsetzen.

Warum BU-Anträge abgelehnt werden – die häufigsten Gründe
Eine Leistungsablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung folgt meist einem von drei Mustern: Der Versicherer bestreitet den erforderlichen BU-Grad, beruft sich auf vorvertragliche Anzeigepflichtverletzungen oder nutzt formale Mängel im Antrag. In Augsburg sehen wir regelmäßig Fälle, in denen die Ablehnung bei genauer Prüfung nicht standhält. Die Erfahrung zeigt: Versicherer lehnen eher einmal zu viel ab als zu wenig – weil viele Versicherte den Bescheid ungeprüft akzeptieren.
Ihre Rechte nach der BU-Ablehnung – Fristen, Optionen, Strategie
Nach einer BU-Ablehnung stehen Ihnen mehrere Wege offen: Widerspruch beim Versicherer, Schlichtung über den Versicherungsombudsmann oder Klage vor dem Landgericht. Wichtig ist, dass Sie die Verjährungsfrist von drei Jahren (§ 195 BGB) nicht verstreichen lassen. Diese beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem Sie die Ablehnung erhalten haben. In Augsburg beraten wir Sie, welcher Weg in Ihrem Fall die besten Erfolgsaussichten bietet – und begleiten Sie von der ersten Prüfung bis zur Durchsetzung.
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BU-Ablehnungscheck
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So gehen wir in Augsburg gegen die BU-Ablehnung vor
Die Anfechtung einer BU-Ablehnung erfordert eine systematische Strategie. Wir analysieren Ihren Fall vollständig – vom Versicherungsvertrag über die Gesundheitsfragen bis zur konkreten Ablehnungsbegründung – und entwickeln die optimale Vorgehensweise. In Augsburg und vor dem Landgericht Augsburg haben wir umfangreiche Erfahrung mit BU-Streitigkeiten gegen alle großen Versicherer.
Analyse und fundierter Widerspruch
Im ersten Schritt analysieren wir das Ablehnungsschreiben auf juristische Schwachstellen. Wir prüfen, ob die Begründung den vertraglichen Anforderungen entspricht, ob der Versicherer seine Prüfpflichten eingehalten hat und ob die medizinische Bewertung nachvollziehbar ist. Auf dieser Basis erstellen wir einen fundierten Widerspruch, der die konkreten Fehler benennt und durch medizinische Stellungnahmen sowie eine präzise Tätigkeitsbeschreibung untermauert wird.
Klage mit hoher Erfolgsquote
Lenkt der Versicherer nicht ein, klagen wir Ihren Anspruch ein. Die Statistik spricht für Sie: 64 % aller BU-Verfahren enden mit einem Vergleich, weitere rund 10 % werden zugunsten der Versicherten entschieden. Insgesamt erreichen anwaltlich vertretene Kläger in 60–80 % der Fälle eine Zahlung. Im Prozess ordnet das Gericht ein unabhängiges Gutachten an, das die Einschätzung des Versicherergutachters häufig korrigiert.

Häufige Fehler nach der BU-Ablehnung – und wie Sie sie vermeiden
Die Zeit nach einer BU-Ablehnung ist kritisch. Falsche Reaktionen können Ihre Position dauerhaft schwächen oder Ansprüche gefährden. In Augsburg erleben wir regelmäßig, dass Versicherte durch vermeidbare Fehler ihre gute Ausgangslage verschlechtern. Mit anwaltlicher Begleitung schützen Sie Ihre Rechte von Anfang an.
Schweigen oder vorschnelles Akzeptieren
Der größte Fehler ist, die Ablehnung kommentarlos hinzunehmen. Etwa 38 % aller abgelehnten Anträge scheitern daran, dass Versicherte einfach nicht mehr reagieren – auf Nachfragen ebenso wenig wie auf die Ablehnung selbst. Gleichzeitig sollten Sie nicht vorschnell einem Vergleich zustimmen: Manche Versicherer bieten nach der Ablehnung eine geringe Einmalzahlung an, die nur einen Bruchteil Ihres tatsächlichen Anspruchs ausmacht.
Unvollständige oder widersprüchliche Angaben im Widerspruch
Ein Widerspruch, der dem Versicherer neue Angriffsflächen bietet, schadet mehr als er nutzt. Vermeiden Sie pauschale Aussagen wie „ich kann gar nicht mehr arbeiten" ohne medizinische Belege. Achten Sie darauf, dass Ihre Angaben gegenüber dem Versicherer, den Ärzten und ggf. dem Rentenversicherungsträger konsistent sind. Widersprüche zwischen BU-Antrag und Reha-Berichten sind ein häufiger Ansatzpunkt für Versicherer.
Häufige Fragen
Weiterführende Informationen
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